BörsenEcho

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00:00:01: Einmal im Monat haben wir einen Gast bei uns in BX Monincol und auch heute freue ich mich, Sie begrüßen zu dürfen.

00:00:08: Frau Dr.

00:00:09: Anna Erath ist bei uns Spezialistin für innere Medizin, Sportmedizin und Prävention & Longevity.

00:00:18: Wir freuen uns.

00:00:19: Liebe Frau Dr.

00:00:20: Erath, dass Sie bei uns sind und bevor wir über Longevity und die spannenden Themen sprechen möchte ich erst mal noch einen kurzen Rückblick haben.

00:00:27: Sie haben Medizin in Zürich studiert und unter anderem auch in Boston auf der Harvard Medical School waren sie tätig.

00:00:35: Wie sind Sie zur Medizin gekommen?

00:00:36: Und wie prägend war die Zeit im Boston?

00:00:39: Also erstens vielen Dank.

00:00:40: es mir eine Ehre hier zu sein freut mich sehr.

00:00:45: Der Kaffee war auch gut, waren Sie selbst?

00:00:50: Wie bin ich zum Medizin gekommen.

00:00:54: Ich war früher in der Jugendalter-Schi gefahren und war sehr beschäftigt mit der Leistung und der Gesundheit und insbesondere auch mit der Prävention und Vermeidung von verschiedenen Verletzungen.

00:01:10: Und da war ich sehr interessiert an Anatomie, an Physiologie und so weiter.

00:01:17: Und relativ früh habe ich mir gedacht... Ich würde gerne Forschung machen, Forschung treiben Biologie, Molekularbiologie aber auch Medizin.

00:01:28: also nicht nur auf einer zellulären Ebene zu verstehen wie der Mensch funktioniert und wie man verschiedene gesundheitliche Aspekte verbessern kann oder optimieren kann sondern Also holistisch gesehen und vom Körper her, wie man einfach die Leistung optimieren kann.

00:01:48: Und verschiedene Verletzungen vermeiden kann.

00:01:54: Das ist der Hintergrund.

00:01:55: Sehr spannend!

00:01:56: Das heißt sie sind immer optimierend, immer Leistung... Funktionalität und Wissen, das ist relativ stark.

00:02:02: Wenn man ihren Lebenslauf ansieht, machen sie relativ extrem viele Sachen und ganz verrückte Sachen neben der Medizin.

00:02:09: Ich habe gesehen die Bobfahrer in Skeleton.

00:02:11: Wie gehen Sie eigentlich mit der Leistung und Erwartungshaltung Ihrer Kunden aus?

00:02:15: Sie wollen ja Exzellenz bieten oder wie gehen Sie mir diese Exzelenz um, die von Ihnen gefordert wird?

00:02:21: Ich finde es eine ganz gute Frage.

00:02:22: Gleichzeitig muss ich aber sagen dass wir für alle igemann krank und wir verletzen uns auch.

00:02:29: Und das darf man nicht vergessen, also wenn wir über Optimierung, Gesundheitsoptimierung sprechen dann geht es nicht nur darum dass wir irgendwie biohacking treiben möchten sondern es geht auch darum wirklich wenn man schon verletzt ist oder wenn man eine Krankheit hat, eine chronische Erkrankung die an einer Majorität von uns ab ab fünfzig sechzig erleiden an einer chronischen Erkrankung wie zum Beispiel Bluthochdruck berücksichtigen.

00:02:57: Das finde ich ganz wichtig, auch ethisch moralisch ganz wichtig.

00:03:02: aber ja ich finde das auch wichtig dass man die Gesundheit optimieren kann egal ob man eine chronische Erkrankung hat oder nicht.

00:03:10: wir können alle unsere Gesundheit optimieren und das stimmt da bin ich finde ist es ganz wichtig Die Grundsätzlich-Gesundheit, ein Teil der Definition von Menschenrecht.

00:03:37: Und die Definition wie es damals schon irgendwie definiert wurde und ausgeschrieben wurde war revolutionär.

00:03:47: Ich bin weiterhin der Meinung dass wir alle die Gesundheit optimieren dürfen und sollen, egal ob wir eine gründliche Erkrankung haben oder nicht.

00:03:56: Und gab es denn in Ihrer Laufbahn, in Ihre Karriere ein Moment der Sie zu diesem Thema Prävention und Longevity geführt hat?

00:04:03: Oder ist das so ne grundsätzliche Haltung?

00:04:06: Ich finde das so eine grundsätzliche Erhaltung ja aber natürlich auch in der... Zuerst wenn da medizinische Ausbildung und dann Weiterbildung gibt es natürlich schon dann immer prägende Momente.

00:04:18: Es gab auch prägen Momente, wo ich gesagt habe ja jetzt gehe ich in Richtung Icehockey und diese Richtung statt in eine andere Richtung.

00:04:28: Aber grundsätzlich denke ich schon das ist ein unzähliger Lebenstil und Approaches.

00:04:36: Und darf ich vielleicht noch vor Rangswoche

00:04:37: funktspannen?

00:04:38: Ja!

00:04:39: Wir haben jetzt mal die Wurther longevity im Mund genommen.

00:04:42: aber können Sie uns noch kurz mitnehmen was steckt denn nun eigentlich dahinter?

00:04:45: also man hört ja auch immer von Helfspan oder Lifespan Aber diese Begrifflichkeiten, nehmen Sie uns doch mit bitte.

00:04:52: Ja die Semantik ist nicht ganz unbedeutend, das stimmt.

00:04:59: Am gleichzeitig finde ich es wichtig dass man die Geschichte berücksichtigt und der Grund warum wir älter werden global gesehen ist weil weil Public Health und das ganze Gefundheitssystem in den letzten hunderthundertfünfzig Jahren so stark unterstützend und entwickelt wurde.

00:05:22: Und das darf man nicht unterschätzen, also Public Health- und Prävention ist seit Jahrzehnten ganz wichtig auch in der Schweiz.

00:05:33: Das ist der Grund warum wir älter werden, warum wir als globale Population ältern werden.

00:05:41: Fünfzig geschätzt sind über zwei Milliarden Menschen, über sechszig Jahre alt.

00:05:52: Also das heißt wir werden wirklich älter nicht nur in der Schweiz und in den Globalen gesehen.

00:05:56: Und der Grund dafür ist eben die Prävention und Public Health.

00:06:00: Was ist aber Longevity?

00:06:01: Was ist der Unterschied zwischen Public Health, Präventions- und Langevity?

00:06:05: Meine Meinung nach ist Langeviede und Langevedee Medicine nichts anderes als die nächste Generation von Preventive Medicine, wo wir die Epigenetik Genetik und auch die Technologie auch künstliche Intelligenz integrieren damit wir noch besser die Gesundheit und noch skalierbar die Gesundheitsangebote skalieren können.

00:06:34: Sehr spanisch habe ich gesehen, Sie haben nach Vorträge gehalten bei Julius Baer unter anderem.

00:06:38: Wir waren sie auch bei Julius baer.

00:06:40: Wie reagieren eigentlich die Kunden?

00:06:42: Also die Läden von Julius Bär, wenn sie da kommen oder sich in ganz neue Ansätze ein bisschen weg von der Schulmedizin aber trotzdem beide schulmedizin wie reagieren die Menschen Wenn sie mit diesen revolutionellen Ideen auf sie auftreten?

00:06:56: wie reagiert die menschen?

00:06:58: also erstens sprach ich noch mal was englisch muss ich zugeben.

00:07:03: Ganz wichtig, da reagieren sie normalerweise ein bisschen besser weil der Muttersprache noch deutsch ist.

00:07:09: aber zweitens bin nicht eigentlich also ich sehe mich selbst nicht aus revolutionär.

00:07:15: ich bin sehr verankert und In der Schulmedizin, in Wissenschaften.

00:07:20: Ich komme aus den Wissenschaften und ich war auch mehrere Jahre an der Harvard Medical School als Forscherin involviert.

00:07:27: Es ist einfach die nächste Generation von Prävention.

00:07:32: Das ist also meine Meinung nach und wie ich das sehe.

00:07:35: Ich sage Ihnen, warum ich auf diese Gedankenspuren gekommen bin?

00:07:38: Wir haben auf Ihrer Website, habe ich geschaut, ein iPhone gehabt mit diesen Maßstäben wo man Sachen kann sehen wie man mit der Gesundheit und so funktioniert oder?

00:07:47: Und da habe ich jetzt Ihnen wirklich sehr fortgeschrieben, ich kenne keinen Spital in der Schweiz wo man ein iPhone Kontakt bekommt wo man dann direkt die Medizin Medizinischen Facts sieht, oder?

00:07:57: Und da haben wir schon gesagt sie sind sehr revolutionär in dem wie Sie die Messungen des Körpers das Menschen oder ihres Patienten machen.

00:08:05: Das ist im Grunde habe ich gesagt es ist wirklich revolutionär.

00:08:08: Das können wir noch nicht von der Schulmedizin dass wenn man unspitalzürisch geht, dass jeder einen Link bekommt mit dem iPhone und dann schauen kann wie es einem geht, oder Ich finde es sehr spannend was sie machen, oder Wie geht eigentlich ein normaler Patient, der zu hinkommt um was passiert?

00:08:24: Wenn er das erste Mal bei Ihnen in die Praxis

00:08:25: kommt.

00:08:28: Es ist sehr personalisiert.

00:08:30: A und O, das sage ich auch immer meine Studenten, ist die Anamnese.

00:08:38: Das ist auch wieder mal nichts revolutionäres aber das ist wirklich a und o. Man muss einfach verstehen wo liegen die Probleme in der Familie persönlich, weil dann versteht man auch wo die potenzielle genetische Vorbelastungen liegen und wo die Probleme legen.

00:08:56: Wo die Herausforderungen liegen.

00:08:58: Es ist etwas ganz anderes wenn ein Mensch oder ein Patient oder ein Klient zu mir kommt der zwanzig Jahre alt ist und zum Beispiel die Weltmeisterschaften gewinnen will als wenn jemand mit siebzig zu mehr kommt und sagt ich würde gerne nochmals einen halben Marathon rennen.

00:09:18: Das ist ganz unterschiedlich.

00:09:22: Und das muss man natürlich alles sehr genau berücksichtigen, in der Schweiz und bei uns haben wir zum Glück die Möglichkeit, alles sehr individuell anzuschauen.

00:09:37: Das ist nicht immer der Fall.

00:09:39: Also im Gesundheitswesen, im Gesundheitssystem sind die Hausärzte essentiell.

00:09:45: Die haben eine ganz, ganz wichtige Rolle.

00:09:47: Aber die haben natürlich nicht Zeit mit jeder Patient oder jeder Klient, sechzig, siebzig, achzig, hundert Minuten zu specken!

00:09:55: Das geht gar nicht.

00:09:56: Unmöglich?

00:09:57: Und unmöglich.

00:10:00: Und da haben wir die Möglichkeit wirklich individuell und personalisiert das alles anzugehen.

00:10:07: Ist natürlich nichts komplett skalierbar.

00:10:13: Aber da haben wir das Privileg, dass wir das machen können.

00:10:17: Und wo erkenne ich jetzt als Patient oder als Alltagsmensch in dem Dschungel vom Angeboten den es ja mittlerweile

00:10:23: gibt?

00:10:24: Was gibt's dafür?

00:10:24: Ankerpunkte, wo sie sich okay, das ist seriös?

00:10:27: oder können Sie uns ein paar Tipps geben oder auch vielleicht sagen welchen sehr angeboten sie skeptisch gegenüberstehen?

00:10:35: Das Wichtigste ist vielleicht aber meine Meinung nach der Anbieter irgendwie in einem Gesundheitssystem drin ist.

00:10:45: Weil wir wissen ja nie, was passieren wird und was für Befunde wir herausfinden.

00:10:54: Und da brauchen wir ein System und da brauche ich auch einen Netzwerk wo ich sofort weiß wohin ich ihm schicken kann wenn ich etwas raus finde wo ich nicht mehr verantwortlich sein kann weil es nicht im Bereich meinen Expertise ist.

00:11:11: absolut wichtigste.

00:11:12: Wenn jemanden einfach so auf Einzelperson verschiedensten Angebote hat, wo der oder sie nicht in einem System verankert ist mit guten Experten, guter Institutionen dann ist das problematisch.

00:11:31: Das ist vielleicht das einfachste zu analysieren und da natürlich muss man immer sich fragen, ob es Evidenz passiert ist was der Person macht.

00:11:45: Das ist ein bisschen schwieriger.

00:11:47: das ist natürlich für eine Laie ein bisschen schwierig zu verstehen ob es evidenz passiert ist oder nicht aber vielleicht was einfach ist ist zu schauen.

00:12:00: Das

00:12:01: ist aber toll.

00:12:03: Aber sehr spannend, was Sie da erzählen und wie werden sie dann ihre Zulieferer an?

00:12:08: Wir müssen ein großes Netzwerk haben von Leuten, denen helfen A und B – Wie kontrollieren sich diese Leute damit die Top-Leistung, die sie hier anbieten auch weitergeht für den Patienten?

00:12:20: Also ich war ja mehrere Jahre aus Chefärztin tätig in der Hesslanden Klinik und war auch verantwortlich für die Prävention und Warnschöbe, die für die Hesslande Gruppe.

00:12:31: relativ viele Ärzte.

00:12:35: Und nicht nur Ärzten, es ist ganz wichtig und das ist auch ein wichtiger Punkt.

00:12:41: Es geht ja nicht nur um das ärztliche Angebot sondern wirklich um Physiotherapie, Ergotherapie Logotherapie um verschiedensten Aspekte der gesund hat und natürlich auch pflegere Angebote.

00:13:00: Ich kenne die Leute Und ich weiß auch zu... Das habe ich auch in der Hirsland übrigens gesagt.

00:13:07: Also, ich bin natürlich ein bisschen bayerst.

00:13:13: Aber ich habe immer auch in den Hirslern als Chefärztin war, habe ich gesagt wenn es aber einen besseren Arzt oder ein besseres Angebot gibt im Uni-Spital oder in Bern, Inselspital oder irgendwo anders, Mayo Clinic dann schicke echt die Leute dort hin!

00:13:30: Das habe ich damals gemacht und das mache ich weiterhin.

00:13:33: Das ist super, weil Sie haben einen Exzellenten rufen.

00:13:34: Sie sind eine sehr mutige Frau, hab' ich gesehen.

00:13:37: Sie fahren noch Skeleton und sie fahren Bob und das alles.

00:13:42: Er will wahrscheinlich auch Mut verlangen von Ihnen und Patienten, dass Sie neue Wege beschreiten haben.

00:13:46: Es ist auch so, dass man eine erwartungs-, eine extreme Erwartungshaltung ... Und Sie hat nämlich von der Patientin, aber ich sehe, was Sie machen und so.

00:13:53: Wie kennt Sie mir diese Erwartungen unter Patienten um?

00:13:58: Die meisten Patienten, die ich betreue, gut informiert.

00:14:06: Man nennt das Health Literacy und ich finde, dass hilft.

00:14:11: also es gibt gewisse Leute oder auch gewisse Erwartungen wo die Leute denken, das ist dann etwas Negatives wenn es eine Erwartung gibt oder wenn die Patienten die Klienten sehr oder Kunden sehr informiert sind.

00:14:31: Ich finde das aber erleichtern und auch sehr, sehr positiv.

00:14:38: Und dann können wir zusammen schauen was lohnt sich nicht?

00:14:42: Und die Entscheidungsprozesse können wir auch zusammen anschauen statt dass ich irgendwie immer sage links rechts geradeaus da können wir gemeinsam dann die Entscheidungen treffen und das finde ich sehr schön.

00:14:58: Fahre gerne Indiskate, fahre vielleicht Die Versicherung.

00:15:02: zahlen diese speziellen Behandlungen?

00:15:06: oder wie läuft das genau?

00:15:07: Wie gehen die Versicherungen mit diesem Programm, was ist es sehr zeitintensiv nämlich an.

00:15:12: Sehr Forschungsintensif.

00:15:14: Wie geht die Versicherung mit ihnen um in dem Sinn für die eventuelle Patientin zu inkommen?

00:15:18: Muss ihr das alles selber bezahlen?

00:15:20: Oder werden auf die Versichung zahlen die ein Teil dieser Behandlungsmethoden?

00:15:25: Das auch nicht!

00:15:25: Fantastische und sehr gute Frage.

00:15:28: Also erstens im Bereich Prävention, Primärprävention finde ich das wir noch viel Potenzial haben bezüglich Versicherungstechnisch.

00:15:39: Sehr, sehr viel!

00:15:39: Und dann müssen wir daran arbeiten dass die Versicherungen auch mehr im Bereich prävention investieren weil das lohnt sich definitiv.

00:15:52: aber da gibt es drei verschiedene Kategorien also ein der ist die Grundversicherung Und ursprünglich oder historisch gesehen wird, wurde alles über Tarmet abgerechnet.

00:16:07: Jetzt haben wir ein neues System seit Anfang des Jahres aber es ist sehr ähnlich.

00:16:17: Es gibt einen Verwässerungspotenzial.

00:16:22: Genau wie immer!

00:16:25: Neues introduziert, dann geht es natürlich um Verbesserungspotenzial.

00:16:29: Definitiv!

00:16:31: Also das ist die Grundversicherung.

00:16:32: aber im Bereich Prävention übernimmt die Grund- versicherung sehr wenig.

00:16:37: also die Kolonoskopie ja aber sonst nicht viel mehr mit einigen Ausnahmen.

00:16:45: da kommt die Zusatzversicherung in dem Spiel und die zusatzversicherungen.

00:16:53: Es ist nicht einfach abhängig von welches Unternehmen, Helsana, Sanitasvika.

00:16:58: Sondern auch in einem Unternehmen innerhalb einer Krankenkasse gibt es verschiedene Angebote.

00:17:04: Das ist wirklich sehr komplex!

00:17:08: Aber es gibt natürlich einige und ich werde jetzt keine Namen nennen aber es gibt eigentlich die Krankenkassen, die mehr... bereits in der Prävention zu investieren auf andere.

00:17:20: Aber das bewegt sich auch, ich bin positiv in dieses Bezirk.

00:17:25: Dann gibt es natürlich aber schon Angebote und Situationen wo die Kranken nichts übernehmen können oder einfach bis zum, sagen wir, achthundert Franken und das war's.

00:17:37: Und da sind viele bereit selber zu bezahlen?

00:17:43: Man nennt das Out-of-Packet.

00:17:45: Global gesehen, wenn wir von Gesundheitssystem und die Finanzierung vom Gesundheitssystem sprechen ist Out of Packets die Hauptmodelle.

00:17:55: Das möchten wir natürlich nicht in den westlichen Welt, in unserem Gebiet.

00:18:02: Möchten wir schon, dass die Krankenkassen...

00:18:07: zahlen.

00:18:07: Genau, ich verstehe das auch, aber das ist relativ spannend und ich sehe es auch in Amerika, da macht man diese Frage, weil in Amerika gibt's die United Health Group, die kümmen sich relativ stark um diese Geschichten ab fünfzig oder wo sie ganze Zentrum jetzt aufbauen, also der Meinung sind wenn man früh anfängt dieser Prävention dass man nachher nicht diese großen Zahlungen hat am Ende der Laufzeit eines Lebens oder?

00:18:29: Das habe ich schon gesagt bei den United Health Club, die haben das relativ stark ausgebaut oder?

00:18:33: Jetzt noch eine Frage Wie kommen euch die Patienten auf Sie?

00:18:37: Wie findet man Frau Peter Erath.

00:18:42: Wie finden sie als Ärztin, wie kommen sie zu Ihnen, die Leute?

00:18:46: Weil das ist ja wirklich spektakulär was Sie machen oder?

00:18:49: Aber man muss auch den Weg zu ihnen finden weil es gibt der Tausende von Ärzten in der Schweiz

00:18:54: Das ist so...das ist richtig!

00:18:58: Also diese Frage müssen Sie vielleicht

00:19:00: beantworten.

00:19:01: Nein, aber ich frage mich wahrscheinlich auch einen Jurist, fragt auch warum kommst du zu mir?

00:19:06: Wann kommst Du?

00:19:07: oder bei Baumwurm kommst sie mehr.

00:19:09: Was ist die Gründe dass ein Patient zu ihnen kommt?

00:19:14: Ich glaube, wahrscheinlich hat meine Vorgeschichte an einen Einfluss.

00:19:18: Also die Tatsache dass ich an der Uni-Spital war als Assistenzärztin und dann meine Karriere aufgebaut habe in der Schweiz und in Hirslanden.

00:19:27: Das hat sicherlich ein Einfluß.

00:19:32: Wahrscheinlich denke jetzt das... meine Vorgeschichte auch aus Forscherinnen und meine Zeit an der Harbit vielleicht einen Einfluss hat.

00:19:43: Oder meine Zeit als Sportärztin, zum Beispiel als Nationalmannschaftsärzt in der Swiss-Eyeshockey Federation mit Formel I Fahrern ein Einfluß hat.

00:19:57: Dann war ich auch und bin weiterhin relativ stark tätig bei verschiedenen Unternehmen wo wir Top-Kader und Kader im Bereich Gesundheit und Gesundheitsoptimierung tätig sind.

00:20:14: Und wahrscheinlich auch von dem her kennen die Leute möchte, aber ganz ehrlich gesagt versuche ich jetzt nicht zu viel mehr.

00:20:24: Okay, aber ich habe noch vielleicht eine Frage, bei der mich gerade vorbereiten dieses Events habe ich mir eine Frage gestellt.

00:20:32: Linsevon ist da schwer verletzt?

00:20:34: Ja!

00:20:35: Wie würden Sie umgehen mit Linse Warren, wenn sie bei Ihnen Patientin wäre?

00:20:41: Das ist wieder mal eine sehr gute Frage.

00:20:45: Ich habe gerade ein Interview gegeben für den größten Zeitschrift in Kanada weil die Frau Dudek, die eine Eiskunstläuferin ist.

00:20:58: Sie hat weder mit zweiundvierzig, glaube ich, ihre Karriere aufgenommen und sich auch qualifiziert für die Olympiaden.

00:21:07: Und da wurde gerade in der Frage gestellt wie ist es dann zweiund vierzig als Eiskunnsläuferinnen?

00:21:14: Was denken sie von Lindsay Vaughn und so weiter?

00:21:16: Und das sind nicht die einzigen übrigens.

00:21:18: Es gibt noch weitere ältere... Athleten.

00:21:26: Also ich habe einen riven Respekt für Linse Wohnt, ich finde das auch gut dass man nicht so ein Cut-Off hat.

00:21:33: Ich bin erst dreißig dann ist es vorbei und ich bin vierzig, dann ist's vorbei.

00:21:39: In ihrem Fall war sie natürlich verletzt als sie bei dem Olympiaden mitgemacht hat.

00:21:48: Und was ist dann schwierig?

00:21:50: Verletzung nicht, aber wenn man schon verletzt ist oder krank ist dann ist natürlich eine ganz andere Ausgangslage als wenn man ganz gesund und frisch mitmacht.

00:22:02: Ja, sie war ja sehr mutig.

00:22:04: Ich meine das ist ja beeindruckend ihre Live-Story oder wie sich immer nach vorne gekämpft hat trotz allen Verletzungen.

00:22:09: und da habe ich gefragt nie geht man mit so einem Patient oder ein Patient hinum?

00:22:13: Das Erwartungshalten kurz vor der Olympiade kann nicht starten, kann ich nicht starte soll ich starte?

00:22:18: Oder ist auch eine psychologische Komponente?

00:22:21: Es gibt ganz viele psychologischen Komponenten die eine Rolle spielen Und diese Frage ist auch wichtig.

00:22:26: also gerade beim Eishockey zum Beispiel wenn es eine Verletzung gibt Anschlag gibt, darf der die Athletinnen und der Athleten weitermachen oder nicht.

00:22:39: Und diese Fragestellungen sind täglich bei den Ärzten, beim Mannschafts-Ärsten.

00:22:44: also damit sind wir die ganze Zeit beschäftigt.

00:22:49: Sie ist auch ein finanzieller Drucker für diese Mannschaft.

00:22:52: Der entscheidende Spieler kann nicht da spielen was dann passiert.

00:22:54: Kann man fit spritzen?

00:22:56: Ja oder nein?

00:22:56: oder wie geht das?

00:22:58: Das ist auch einen Riesendruck auf Sinn nämlich an, oder?

00:23:01: Ohne das so direkt zu sagen, aber es ist auch in Riesentunk die Ästliche.

00:23:04: Natürlich!

00:23:05: Also gerade beim Covid zum Beispiel?

00:23:07: Ja.

00:23:08: Da gab es einige größere Entscheidungen.

00:23:13: Zum Beispiel beim World Economic Forum, beim WEF.

00:23:16: da war ich verantwortlich für die Strategie und da haben wir dann entschieden, WEF zu schieben auf Mai.

00:23:29: Das

00:23:32: hat sehr viel Druck auf sie und sehr viel Geld wurde dann in den Kamin geschoben.

00:23:40: Ich habe natürlich die Entscheidung nicht alleine getroffen, überhaupt nicht gegenteils beim Eishocken als Nationalmannschaftsärztin.

00:23:50: fast alle Entscheidungen allein getroffen oder viele Entscheidungen alleine getroffen.

00:23:53: Jetzt beim WEF.

00:23:54: natürlich war es eine kollektive Entscheidung, selbstverständlich aber der Druck war hoch und das ist so.

00:24:00: Das ist ein Teil des Berufes.

00:24:03: Spannend!

00:24:05: Gut?

00:24:05: Wunderbar?

00:24:06: Eben war vom Leistungssport hin zu den Finanzen?

00:24:08: Ja die Abschlussfragen habe ich noch nicht sehr direkt gesagt, aber ich glaube die Abschussfragen wollen wir auch noch gerne von Ihnen eine spannende Antwort haben

00:24:15: Genau.

00:24:16: Und zwar interessiert uns natürlich, wie Sie selbst privat finanziert sind oder investiert sind – sagen wir so!

00:24:22: So ist es richtig.

00:24:23: und ob longevity auch in Ihren Finanzen und Investitionen eine Rolle spielt?

00:24:28: Es spielt dann eine große Rolle.

00:24:29: Manche will spielen dann eine grosse Rolle.

00:24:33: Ich investiere gerne in den Unternehmen wo ich tätig bin.

00:24:37: Also ich fütze einen Verwaltungsrat aber ich investiere auch gerne und ein Teil von... meiner Tätigkeit mache ich ohne eine Anklone.

00:24:49: Also pro

00:24:51: Bono nicht, weil ich kriege zum Beispiel Aktien und daher ist es eine Kombination.

00:25:00: Ich investiere gerne in Bereiche oder Unternehmen wo ich auch tätig bin oder irgendwie involviert bin aber natürlich investiere ich auch

00:25:10: so.

00:25:12: Super!

00:25:13: Ein beeindruckter Persönlichkeit.

00:25:15: Normalerweise teilen sich die Zuschauer des WEFs sie mit ihnen, wir haben jetzt die BDX.

00:25:20: Schweiz hat da jetzt einen großen Gas gehabt.

00:25:23: Herzlichen Dank!

00:25:24: Ja vielen Dank!

00:25:25: Hat mich sehr gefreut.

00:25:28: Danke schön!

Über diesen Podcast

BX BörsenEcho - wir ordnen ein.

Nachrichten, Zahlen, Stimmungen: Was an der Börse und an den Kapitalmärkten einschlägt, findet bei uns sein Echo. Mehrmals pro Woche liefern wir Einordnung statt Lärm, damit du Schlagzeilen verstehst, Zusammenhänge erkennst und bessere Fragen stellen kannst.

Was dich erwartet:
- Markteinordnung zu aktuellen Bewegungen an Börse und Kapitalmärkten
- Interviews mit Menschen, die Finanzthemen wirklich durchdringen
- Fokus: Aktien, ETFs und Co., Marktgeschehen und Kapitalmärkte (Deutsch)

Für wen: Für alle, die das Börsengeschehen besser verstehen und ihr Wissen rund um Aktien und Kapitalmärkte erweitern möchten - vom neugierigen Einsteiger bis zur erfahrenen Anlegerin.

Format & Länge:
Meist 15-30 Minuten. Wenn ein Thema besonders wichtig oder komplex ist, nehmen wir uns gern deutlich mehr Zeit.

Hosts & Absender:
David Kunz & Olivia Hähnel - BX Swiss, die Schweizer Börse

Deine Fragen:
Schick uns Themenwünsche und Fragen an bxplus@bxswiss.com

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Keine Anlageberatung oder Empfehlung; Informationen zu Werbezwecken. Stand: Februar 2026. Rechtliche Hinweise und Angaben zu möglichen Interessenkonflikten: https://www.bxswiss.com/disclaimer

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