BörsenEcho

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00:00:02: Die Aktienmärkte stehen hoch.

00:00:04: Milliarden fließen in den KI-Boom, aber gleichzeitig wachsen Schulden, Zinsen und damit auch die Risiken für das Finanzsystem.

00:00:12: Wie lange kann das noch so weitergehen?

00:00:14: Darüber spreche ich heute mit meinem Experten Marco Ludische, Mitglied der Geschäftsleitung Dr.

00:00:19: Plummer & Partner Vermögensverwaltung Zürich.

00:00:22: Wir schauen auf die steigenden Renditen an den internationalen Anleihemärkten Auf die Verschuldungen in den USA Japan Und natürlich auch den Ländern Europas und auch auf den KI-Boom.

00:00:33: Ja lieber Marco, beim letzten Mal hast du auch schon mit mir über die Themen Schulden, Zinsen und Währungsabwertung gesprochen.

00:00:41: Wie hat es sich denn seit unserem letzten Interview entwickelt?

00:00:45: Es ging eigentlich so wie wir prognostiziert haben Die Anleihenrenditen steigen.

00:00:51: Was natürlich die Finanzierungskosten für all diese Schulden lieber haben sei das Unternehmen Staaten, Private Hypotheken ansteigen lassen, somit wird die Finanzierbarkeit schwierig.

00:01:06: Da sind wir auch schon mitten im Thema.

00:01:08: Gehen wir gerade zum ersten Schad den ich mitgebracht habe Die US-Staatschulden.

00:01:14: da haben wir also am neunzehnten August die vierzig Billionen USD erreicht.

00:01:24: Das sind Schlankkepp plus drei Komma.

00:01:26: zwei Billion Dollar Schulden in Zwölf Monate oder seit zwanzig-zwanzig knapp siebzehn Billionen Dollar, das muss man sich mal vorstellen.

00:01:39: Ja vor der ersten Wahl schon versprach Trumpa werde die Schulden runterbringen.

00:01:44: es brauchten Mann wie ihm um die von damals neunzehntzwanzige Millionen auf Null runterzubringen.

00:01:51: Es ging in die andere Richtung.

00:01:53: und die fünfzig Billion Dollar Schulden dürften schon vor zwanziger Reise gereicht sein.

00:01:59: Muss man sich einmal vorstellen Gehen wir gerade mitten rein.

00:02:03: Monat Juli US Ausgaben, siebenhundertsechzig Milliarden Dollar in einem Monat bei Einnahmen von dreihundertvierundreißig Milliarden Dollar.

00:02:19: Gut jetzt kann ich natürlich sagen ist blöd gelaufen.

00:02:22: man muss die ein paar Zölle zurück zahlen die das Gericht dann gekappt hat.

00:02:27: aber das passt alles so ein bisschen ins Bild.

00:02:30: schlussendlich hat man ein fourhundertdreifig Milliarden Defizit in einem Monat, also das Defizitt war höher als die Einnahmen.

00:02:40: Unterdessen zahlt die USA einskommandrei acht Billionen Dollar Zins für seine Schulden vier Prozent des BIP also Wahnsinn.

00:02:55: und wir reden jetzt nur von den Staatsschulden.

00:02:59: Kommunen Staaten private sind da noch gar nicht dabei.

00:03:04: anders ausgedrückt Pro Tag sind wir bei Schulzinsen von drei Komma acht Milliarden bis zwanzig, achtundzwanzig dürfen das fünf Milliarden pro Tag sein.

00:03:22: Einfach mal als Vergleich aktuell gibt die US-Regierung dreikommer eins Milliarden Dollar täglich für Medicare aus oder zwei Komma fünf Milliarden für Verteidigung.

00:03:35: also gehen wir völlig in den falschen Weg.

00:03:37: Das zeigt auch der nächste Chart dem wir haben.

00:03:41: Die Zinsausgaben sind für den Staat auf achtzehn, fünf Prozent der Einnahmen gestiegen.

00:03:51: Also achtzehntkommafünf Prozent der einnahmen nur für die Schuldzinsen.

00:03:55: das letzte hoch hatte man im Achtund eil neunneinzig bei Achtzehn Komma Vier Prozent.

00:04:04: Ja es geht in die falsche Richtung.

00:04:11: und wenn wir jetzt gucken die dreißigjährigen Zinsen sind Bei Fünf Komma Drei fünfe Komma vier Prozent Tendenz wenn man den Ölpreis und die Problematik im Neinoßen angucken eher steigend.

00:04:25: also da ist nicht mit einer wirklichen Entspannung zu rechnen.

00:04:28: Und nochmal auf diesen Chart beim letzten Hoch, da in dem Einenundneunzig waren die Schulden deutlich tiefer.

00:04:35: oder das letzte mal wo wir diesen Zinssatz hatten das war bei zehn Billionen Dollar Schulden.

00:04:43: Also es ist natürlich schon ein Unterschied!

00:04:48: Es interessiert auch niemand Kein Mensch in Washington interessiert sich für Einsparungen, also ein globales Problem.

00:04:57: Für Einsparung oder irgendwie dass man da irgendwo halt ein bisschen vom Wohlfühlstart wegkommt.

00:05:07: alle wollen weiterhin ihre Gelder.

00:05:09: bei Einenvierzig Komma Eins Billionen Dollar Schulden ist wieder eine Schuldenbremse drin.

00:05:13: Da wissen wir auch schon wie es läuft.

00:05:14: er wird ein bissel gestritten ein paar Kompromisse und dann geht es einfach weiter.

00:05:20: Was wir ja immer hören ist, mit diesen zusätzlichen Schulden wollen wir was Wachstum ankurbeln.

00:05:26: Wenn wir jetzt den nächsten Chart vom Charlie Bilello angucken.

00:05:31: Seit XXIII da das Wachstem dem ist leider nicht so.

00:05:38: Ja logisch wenn du immer mehr Geld für deine Schulzinsen aufwenden musst.

00:05:42: Das fehlt dann halt anderswo und es widerspricht sich einfach.

00:05:47: also irgendwann Überschuldung so hoch, da kannst du dann halt einfach kein... Einfach so weiter.

00:05:56: Also sollte man meinen aber es zeigt sich ja täglich dass es halt weiterhin so weiter geht.

00:06:03: Man fragt sich ja bewusst wenn man das alles so hört wie lange kann das noch so weiter gehen?

00:06:09: Ganz genau!

00:06:09: Die Frage hat sich auch der amerikanische Finanzminister gestellt Der Bessent.

00:06:16: Er kam dann zum Schluss irgendwie müssen wir versuchen die Langenzinsen, also die Zinsen am langen Ende ab zehn Jahre bis dreißig Jahre US-Zinsen müssen wir die runter zu drücken versuchen.

00:06:33: Wie macht man das?

00:06:35: Am besten, man gibt kurz laufende Schulden aus und kauft damit langlaufende zurück ist halt dann blöd wenn die Zinzen weiter steigen weil dann sind die Schulden in Zukunft noch teurer!

00:06:48: Also ist immer eine schwierige Geschichte.

00:06:51: Was hat das für Auswirkungen?

00:06:52: Der nächste Chart, den ich mitgebracht habe ist der Chart vom US Dollar zum japanischen Yen und da sieht man jetzt Ende Juli.

00:07:04: Das sind diese zwei dicken blauen Balken runter was es nach passiert.

00:07:11: Japan versucht ja schon länger seine Währung zu stärken weil du hast steigende Ölpreise und Rohstoffpreise, deine Währung fällt.

00:07:23: Das heißt alles wird noch teurer.

00:07:25: also das macht schon durchaus Sinn hat nie richtig geklappt bis eben jetzt hier Ende Juli wo die Amerikaner geholfen haben.

00:07:35: Die haben dann Euros aus ihrem Bestand gegen Jens verkauft um den Jens im Wert anzuheben.

00:07:43: Die europäischen Freunde fanden das nicht ganz so toll macht man eigentlich auch nicht, aber es ist wie es ist.

00:07:54: Und somit haben sie es geschafft den Jens zum Dollar ein bisschen zu drücken wobei man sieht ja hier im Chart immer wenn so blaue Balken runter hat.

00:08:04: das hat man schon mehrmals probiert.

00:08:06: Es hat nie wirklich funktioniert weil er einfach die Fundamentaldaten dagegen sprechen.

00:08:12: und wenn wir uns jetzt überlegen dass allein da für in den letzten paar Wochen japanen, dreieinundzig Milliarden Dollar ausgegeben hat eben um die Währung zu stützen.

00:08:23: Da muss man dich dann halt schon fragen wäre es nicht sinnvoll gewesen eigene Schulden zurückzukaufen?

00:08:31: also ist natürlich ja halt ein Spiel.

00:08:38: Ja aber wieso hilft die USA Japan denn Jens zu stützen?

00:08:43: Das ist eine gute Frage.

00:08:46: Japan ist nach wie vor der größte ausländische Halter von US-Staatsanleihen und die haben natürlich eine Interesse daran, dass die Japaner diese Anleihen nicht verkaufen sondern in ihren Besitz halten.

00:09:03: Weil wenn diese Anleihen auf dem Markt kommen wird das Angebot grösser bei gleicher Nachfrage d.h.

00:09:11: der Preis sinkt.

00:09:14: Bei Anleihen heißt es im Umkehrschluss, der Zins steigt und genau das wollen sie ja natürlich verhindern.

00:09:19: Also hat man sich da gesagt dann helfen wir den Japan an.

00:09:25: Die haben einen gleichzeitig ein bisschen geholfen den Ölpreis rund zu drücken.

00:09:28: also da hat man Sich gegenseitig ein Bisschen Geholfen Und eben damit diese japanischen Anlei nicht auf dem Markt kommen.

00:09:36: Der markt ist eh schon sehr gefordert durch die massive Schuldenaufnahme aus dem KI-Bereich, da kommen wir aber auch noch darauf zu sprechen.

00:09:48: Also das war mal der erste Einsatz vom Herbessent.

00:09:52: später hatte er lange gekündigt ja eben wir könnten ja eigene Anleihen zurückkaufen im Volumen von vier Milliarden pro Tag.

00:10:00: vorher waren es zwei Milliarden aber wenn du dir jetzt überlegst vier Milliarden bei vierzig Billionen Schulden also wie wenn du Kieselsteinchen in den Rhein wirft.

00:10:10: Das ist jetzt nicht so wirklich der große Effekt und man sieht es ja auch auf dem nächsten Chart.

00:10:19: die US-Zinsen, das sind jetzt die zehnjährigen Zinsen in den USA Man sieht da ganz am Schluss ... Es ging kurz runter aber sofort wieder hoch.

00:10:30: Und eben aktuell sind wir bei fünf Prozent.

00:10:33: Ende August waren wir noch knapp unter vier Komma acht Prozent.

00:10:37: Das zeigt eigentlich schon, es ist dann halt schwierig bei diesen Fundamentaldaten hier so reinzumanipulieren.

00:10:48: Aber man probiert's weiter ne?

00:10:50: Die nächste Idee vom Finanzminister war dann ja gut!

00:10:54: Dann könnten wir die Gelder von TGA also Text General Account von diesem Konto wohl die Steuergelder in den USA drauflaufen da liegen knapp neunhundertvierzig Milliarden drauf dieses Geld nehmen, um langlaufende Schulden zurück zu kaufen.

00:11:14: Das werden schon eine größere Nummer.

00:11:16: Also das wird vielleicht etwas bringen.

00:11:19: Nur hat sich der Markt da gedacht ja gut also wenn er solche Methoden anwenden müsste dann muss er wirklich einiges im Argen liegen und das sieht man auch auf dem nächsten Chart.

00:11:30: neben Gold ist auch Bitcoin sofort gestiegen.

00:11:33: Der hat da sofort einen Satz um von zwanzig Prozent nach oben gemacht, nachdem da gefühlt über ein halbes Jahr nix lief.

00:11:46: Also wir hatten da eine Bodenbildung wird interessant sein zu sehen wie es mit dem Bitcoin weitergeht.

00:11:54: aber eben das sind natürlich schon ja fast schon Zeichen der Hoffnungslosigkeit.

00:12:02: also das ist eigentlich umfassbar Vor allem wenn man bedenkt in der gleichen Woche, wo er diese Steuerkonto-Gelder dafür verwenden wollte eben die eigenen Anleihen zurück zu kaufen.

00:12:18: Hat man gleichzeitig kurzlaufende Anleien also Schulden am Markt rausgegeben in derselben Woche.

00:12:26: Siebenhundertsechzig Milliarden.

00:12:29: Also eben diese Steuergelder, die sind ja eh, haben wir vorher gesehen im Juli dass es schneller weg als es reinkommt das Geld.

00:12:37: Damit hinter dem Ofen vorlocken, das ist einfach Volksverdommung.

00:12:46: Aber die KI-Programme, die da an der Böse handeln finden so was toll und dann kann man wieder ein paar Umsätze machen an der bösse.

00:12:57: Auf jeden Fall kam dann Ende August der neue Notenbankchef der USA, Herr Warschen hat gesagt, oh, die Inflation ist jetzt doch schon ein paar Jahre über unserem Ziel von zwei Prozent.

00:13:08: Da müssen wir etwas tun.

00:13:10: die Zinsen anheben, wirft natürlich die gesamte Wortakrobatik vom Finanzminister über den Haufen wenn der genau in die andere Richtung geht.

00:13:21: Also wie ihr sehen ist eine schwierige Geschichte.

00:13:24: Ja total mal weg von den USA!

00:13:26: Wie sieht es denn in den anderen Ländern aus?

00:13:29: Ja bleiben wir gerade bei Japan.

00:13:31: da haben wir gesehen auch trotz jetzt zuletzt einer kleiner erstarkten Desien.

00:13:36: der fällt einfach fortlaufend ist eigentlich Auch kein Wunder bei der Verschuldung.

00:13:45: Die haben schwaches Wachstum, steigende Inflation und der Konsument hat kein Geld mehr.

00:13:54: Nachfrage aus dem Ausland.

00:13:57: Schwach!

00:13:59: Schauen wir uns hier die Notenbankzinsen an.

00:14:02: Ich meine sie waren ja bis... Was war das?

00:14:04: April-Vierundzwanzig noch unter Null ne?

00:14:08: Also ein bisschen mehr als zwei Jahre ist das her.

00:14:12: Aktuell sind die bei einem Prozent.

00:14:13: Das haben wir auch im letzten Interview angesprochen, das Problem jetzt wollen sie morgen oder ja morgen haben?

00:14:20: die in der Sitzung gehen es wahrscheinlich ein bisschen hoch.

00:14:23: Null Komma Zwei Fünf Prozent auf Eins Komma Zweifünf.

00:14:27: Ja schauen wir uns den nächsten Chard an da sind die japanischen zehn Jahreszinsen aktuell bei drei Komma Null drei Prozent Auf dem Hochzeit neunzehnt sechsten Neunzig also dreißig Jahreshoch.

00:14:42: Also Auch wenn die jetzt mit den Zinsen hochgehen morgen, da ist immer noch eine Differenz von zwei Prozent.

00:14:49: Weil der Markt einfach sagt ja also die Zins in ihr bietet.

00:14:51: Also das... Da ist ja die Inflation höher, also da lege ich ja eh schon drauf und dann habe ich noch die Abwertung.

00:14:58: auch hier bleibt es an so spannend zu sehen wie es weitergeht.

00:15:01: interessant ist ja dass obwohl man das AAA Rating also die beste Bonnetage lang verloren hat ist man immer noch im A- bis A Plusbereich eingestuft von diesen Organisationen, die da die Kreditstabilität messen.

00:15:19: Mit stabilem Ausblick.

00:15:23: Ja, kommen wir zurück zur Finanzkrise.

00:15:25: Da waren auch diese immobilien Anlei mit AAA also höchste Sicherheit.

00:15:30: Also wer sich dann darauf verlassen will der könnte ein böses Erwachen haben.

00:15:37: Also eben aktuell zahlt Japan für seine Schulden Null Komma Fünf Prozent Zinskosten, weil das ja noch zu tieferen Zinsen war.

00:15:44: Aber je länger es dauert, desto höher werden dann die Wiener USA Die Kosten sein.

00:15:50: und Grundsätzlich kann sagen jedes prozent Zins Erhöhung macht an der zwei Komma drei Prozent vom BIP.

00:15:58: also auch hier wieder die einfach mal schon vor allem Abgebst rein um die Zinse für deine Schulden zu zahlen Schmerzhaft.

00:16:10: Das ist Schmerzen, ja!

00:16:12: Wechseln wir mal die Perspektive weg von Japan hin nach Europa.

00:16:17: Wie schaut es denn da aus?

00:16:19: Ja, Europa auch nicht viel besser.

00:16:21: Fakt ist Gesamtverschuldung Neuverschulung insbesondere Frankreich und Großbritannien schlichten einfach nicht mehr tolerierbar.

00:16:33: Da hat er gerade, weil mal das Anfang dieser Woche Die Meldungen aus Frankreich Schwächeres Wachstum, höhere Schulden.

00:16:42: Im Klartext der Finanzminister was hat er gesagt?

00:16:45: Die wachstumsprognose von der Wirtschaft von Nullkommasieben auf Nullkommenfünf runter und das dürfte immer noch sehr optimistisch gerechnet sein.

00:16:54: Und außerdem das Haushaltsdefizit vom fünf Prozent einzuhalten könnt ihr vergessen.

00:17:00: Schaffen wir nicht!

00:17:04: Na ja gut nehmen wir so zur Kenntnis.

00:17:07: Fakt ist eben auch, dass wenn man jetzt Frankreich und auch Deutschland guckt, Reformpolitik ist ein Fremdwort.

00:17:15: Man macht weiter wie gehabt.

00:17:18: so kann man zu Deutschland die haben noch einen AAA Rating also die höchste Sicherheit.

00:17:24: aber das ist nun eine Frage der Zeit bis es da runtergeht.

00:17:29: Die bewerten Parteien sind ja nur am Streiten.

00:17:36: wirkliche Schritte in die richtige Richtung gibt es nicht, man macht genauso weiter.

00:17:46: Entsprechend auf dem nächsten Chart sehen wir die Zinsentwicklung der zehnjährigen deutschen Bundesanleihen.

00:17:56: auch hier der Chart per Ende August.

00:17:58: was waren das?

00:17:58: Dreikommer drei Prozent.

00:18:00: aktuell sind wir bei dreikomma fünf Prozent.

00:18:02: also es geht in dieselbe Richtung.

00:18:04: Der Markt sagt einfach bei dieser Verschuldung wir vertrauen euch nicht mehr wir wollen eine höhere Risiko Prämie.

00:18:11: Die Inflation ist eh weiter anbesteigen, haben wir ja gesehen.

00:18:15: die ECB hat letzte Woche die Zinsen erhöht, die Amerikaner haben gestern die Zilsen erhöhen, die Japaner werden morgen dran sein und entsprechend reagiert der Markt Das Verrückte in Deutschland ist.

00:18:27: man hatte diese Sondervermögen, die einen sagen fünfhundert Milliarden, die anderen sagen eine Million, die wissen selber glaube ich nicht so genau sollte in Reparatur und Aufbau von Infrastruktur fließen.

00:18:40: Zusätzlich, naja wir wissen dass es nicht so ist haben wir glaube ich auch im letzten Video besprochen.

00:18:46: das IFO-Institut sagt, Fördern.

00:19:09: Ja, wenn du es sofort mit Ausgaben in irgendwelche Löcher einfach verkostet, konsumierst, da entsteht keine neue Fabrik, keine neue Brücke, kein neuer Bahnhof, keinen neuen Funkmast für Internet.

00:19:21: Das Geld ist weg!

00:19:22: Was dir bleibt?

00:19:23: Ist ein massiv höherer Schuldenberg und ja die Quittung folgen aus dem Fuß.

00:19:31: das sehen wir im nächsten Chart.

00:19:34: Das ist jetzt nicht an den Arm herbeigezogen, sondern das ist der Finanzierungsplan der Bundesregierung.

00:19:42: Muss man sich mal vorstellen und da sieht man von siebenundzwanzig bis zwanzigdreißig sollen die Schuldzinsen die Kosten von einem Vierzig auf Achtzig Milliarden Euro steigen.

00:19:58: Da fragt man sich dann schon woher will man das Geld nehmen?

00:20:01: aber es ist wie.

00:20:02: es ist ein Bild das wir weltweit sehen.

00:20:09: Was jetzt hier noch interessant war, das war Anfang Juli hat Deutschland eine Anleihe am Markt rausgegeben.

00:20:17: Zehnjährige Bundesanleihe mit drei Komma eins Prozent Guppo.

00:20:23: So, naja sechs Milliarden wollte man einnehmen.

00:20:30: Schon sämtlich hat man vier Komma Eins Milliarden Euro zu dem Zinssatz von Gläubigern bekommen.

00:20:40: Da haben sie doch ein paar Abgewänderungen gesagt, oh du dein doch lieber nicht.

00:20:45: Von diesen Vier Komma Eins Milliarden die gezeichnet wurden stammel aber zwei Komma eins Milliarden von der EZB aus der Schublade.

00:20:56: Bestandespläge.

00:20:59: ja es sieht da nicht ganz so blöd aus weil wenn Du sechs Milliarden platzieren willst und das werden nur zwei Milliarden gezeichnete also den kann schon echt nicht mehr bringen dann musst Du Dir einen echt Gedanken machen was ist hier los?

00:21:10: Aber so läuft's nun mal.

00:21:13: Und dann habe ich noch einen schönen Chart mitgebracht von der Stiftung Marktwirtschaft.

00:21:19: Kann sich jeder Interessierte selber da reinklicken, lassen wir soweit unkommentiert!

00:21:26: Wir haben im Februar letzten Jahres mal hier bei euch da wie die eigentlichen Schulden sind in Deutschland mal ein bisschen hochgerechnet.

00:21:38: Die kommen auch auf eine höhere Gesamtsumme.

00:21:42: Jeder Interesserte darf da gerne diese Berechnung selber im Internet anschauen.

00:21:50: Gut, gehen wir mal weg von Deutschland und werfen einen Blick nach England.

00:21:55: Im Jahr zwanzig im Herbst war ja ein beinahe Kollaps des Anleihenmates.

00:22:01: Wie sieht es denn seither aus?

00:22:03: Wie hat sich das entwickelt?

00:22:06: Eigentlich genau dasselbe Bild.

00:22:07: Damals musste man dort gedrohen eingreifen um nicht den Kollatz zu diskieren.

00:22:13: Damals waren die Zinsen, also die Kosten für die dreißigjährige UK-Staatsanlage unter fünf Prozent.

00:22:23: Aktuell sind wir bei fünf Komma acht neun Prozent, also was ein Prozent höher der höchste Stand seit achtundzwanzig Jahren als auch hier genau das selbe Bild.

00:22:35: Da habe ich auch ein Chart mitgebracht von der Zehn-Jahresanleihe, auch wieder per Ende August.

00:22:41: Da waren wir knapp über fünf Komma zwei Prozent.

00:22:43: aktuell sind wir bei Fünf Komma vier zwei Prozent.

00:22:49: Kosten für die zehnjährigen Schulden der UK.

00:22:55: Auch hier du hast Schulden offiziell von hundertvier Prozent.

00:23:00: zum BIP auch da wissen wir Allein schon Rentenversprechen und medizinische Hilfe fürs Alter.

00:23:08: Die Versprechen müsstest du ja eigentlich reinnehmen, sind da nicht dabei.

00:23:15: aber eben auch hier... Du gibst immer mehr Geld für die Schulden aus.

00:23:18: das fehlt dir dann für andere Geschichten.

00:23:22: und auch hier die Ratingangentun-Stufen Großbritannien mit AA ein und natürlich stabilem Ausblick.

00:23:31: also dass immer safe kann nichts passieren.

00:23:33: alles gut.

00:23:35: Lass uns einen Blick auf die Aktienmärkte werfen.

00:23:38: Man könnte ja meinen, die Aktianmärkten zeigen sich völlig unbeeindruckt von den steigenden Finanzierungskosten.

00:23:45: Wie geht es denn da weiter?

00:23:47: Ja sie zeigen sich wirklich unbeeindrückt das kann man so sagen.

00:23:52: fragt sich wie lange noch?

00:23:55: aber gucken wir zuerst nach Korea.

00:23:58: der erste Chart.

00:24:00: da sieht man dass der koreanische Aktiemarkt von der Kapitalisierung her Indien übertroffen hat.

00:24:09: muss man sich mal vorstellen korea einen fünfzig millionen einwohner indien eins komme fünf milliarden ja wie kann das sein?

00:24:17: naja in koreA haben wir da ein paar heitech unternehmen es geheinig sind samsung um so zu nennen.

00:24:24: die machen doch was.

00:24:25: fünftig prozent vom gewichtung des index aus.

00:24:28: und genau diese aktien sind eben aktuell in aller munde.

00:24:34: und Was war halt auch sehen ist Es wird immer mehr mit gehäbelten Produkten am Markt investiert.

00:24:45: Also in Hongkong gibt es einen doppelt gehebelten ETF auf, was war das SK Heinigs?

00:24:56: Und da sehen wir im nächsten Chart wie der in der Marktkapitalisierung hochgeht.

00:25:01: also da waren ja zehn Milliarden US Dollar am Schluss drin ITF auf eine Aktie und man muss sich das so vorstellen, wenn du dann da doppelt gehebelt reingehst.

00:25:18: Und dann sehr viele Leute gehen da rein.

00:25:20: die Aktie muss ja rein schon aus Prinzip steigen weil der diese Produkte raus gibt, der sichert sich ab und kauft hinterum die Aktien dass er nicht drauf legt.

00:25:29: und da kam dann ja das koreanische die koreanischen Finanzbehörde am threizehnten Juli gesagt, ja.

00:25:39: Eins Komma zwei Millionen koreanische Konten haben einen Marching-Koll erhalten.

00:25:48: was heißt das?

00:25:51: Die haben eben gehebelt auf solche Produkte gesetzt und ist an dem Wert gesunken.

00:25:56: Das heisst der Kredit war größer als der Wert des Guthabens Aufm Depot.

00:26:01: Also mach Was und so sind mal dreihundertzwanzig bis dreihundertsechzigtausend Konten mussten da liquidiert werden.

00:26:07: das geht dann sehr schnell.

00:26:10: Das ist jetzt aber nur ein Produkt, ich meine wir sehen es auch bei den Optionen wenn man da den nächsten Chart anschaut.

00:26:19: Also das ist dann um einem vielfaches mehrgehebelt.

00:26:22: also da hast du einen Faktor ja fünfzehn bis hundert und wenn man sich das anguckt was da in Korea los ist die sind eigentlich immer so um die fünfundert.

00:26:34: Was sind das Millionen?

00:26:36: Ja war da die Calls also die Optionen auf steigende Kurse und da vor dem kleinen Korea-Rücksetzer waren wir bei Fünf, fünf Milliarden.

00:26:51: Also wettenaufsteigende Märkte.

00:26:54: ja man möchte fast sagen es kam so wie es kommen musste.

00:27:01: Es ging dann halt in die andere Richtung.

00:27:07: der nächste Chart dem wir haben das ist jetzt dieser Kospi Dieser koreanische Index.

00:27:12: und jetzt sieht man da ich habe so ein bisschen markiert mit weiß hier Von Jahresanfang bis da, wann war das so?

00:27:19: Anfang Juli?

00:27:22: Da ging es hundertfünfundzwanzig Prozent hoch.

00:27:25: Und wenn du dann natürlich mit Optionen oder so gehebelten Produkten drin bist, dann macht das Spaß.

00:27:30: Dann profitierst Du natürlich überdurchschnittlich.

00:27:34: Da hast Du zwei, dreihundert Prozent Gewinn und freust Dich!

00:27:40: Dann gings aber im Juli innerhalb von vierzig Tagen vierundvierzig Prozent drunter.

00:27:47: Also jetzt nehmen wir mal nur das Beispiel von diesem doppelt gehebelten ETF, also vierundvierzig Prozent doppelt gehebelt.

00:27:54: Das ist minus achtundachtzig Prozent!

00:27:56: Also da bist du platt und dementsprechend langer Rede.

00:28:02: kurzer Sinn über eine Million Konten in Korea wurden zwangsliquidiert, Schulden höher als gut haben.

00:28:10: Da wird auch nicht lange diskutiert.

00:28:11: Es ist der sogenannte Marchenkoll entweder schießt so viel Geld nach oder es wird alles liquidiert und die Schulden darf schon abtragen.

00:28:19: Das heißt also, jeder zehnte Erwachsene Koreaner rechnerisch hat da ein Konto verloren.

00:28:29: Ja je!

00:28:30: Sehen wir den anderen Aktienmärkten ähnliche Beispiele oder Entwicklungen?

00:28:34: Also beispielsweise in den USA?

00:28:37: Genau dasselbe Bild unter anderem auch weil der die Kreditkosten so tief sind.

00:28:42: meine das ist ja alles auf Kredit dann Gut, die steigen jetzt die Kreditkosten.

00:28:48: Also von dem her dürfte da schon mal eine Änderung anstehen.

00:28:51: also auch hier habe ich ein Chart mitgebracht vom Finanzmarktwelt.

00:28:56: Da sieht man die Margin Accounts in den USA.

00:29:02: Da haben wir.

00:29:03: allein in den letzten zwölf Monaten stieg das von einer Billion auf eins Komma fünf Millionen.

00:29:08: also auch Hier Gebt Man Gehebelt und Auf Kredit In Den Markt Und Was Dabei Passieren Kann.

00:29:17: Das Haben wir im Juli-August gesehen, da hat es einen Hedgefonds situational awareness zerrissen.

00:29:28: Was hat der gemacht?

00:29:30: Der hat auf steigende KI Aktien also Chips Rechencenter Hyperscaler gesetzt und weil man ja dann gemäß der Meinung des Formanagers Software nicht mehr braucht, hat er auf sinkende Softwarekurse gesetzt Das alles natürlich auf Kredit und Gehebelt, also beispielsweise wenn ein Investor hundert Dollar investiert hat er mit diesen Hundert Dollar zuerst mal zusätzlich für jahrhundert Dollar Kredite aufgenommen.

00:30:03: Mit diesem fünfhundert dollar dann ingehebelte Produkte ja auch hier solange es hoch geht ist das gut.

00:30:13: ich meine dieser von hat unglaubliche Gewinne gemacht.

00:30:16: der war ja über der Wertesfonds stieg auf US-Dollar.

00:30:29: und wenn wir uns jetzt die nächsten zwei Charts angucken, da habe ich so ein typischer KI-Wert Sandisk.

00:30:38: Die machen so Speicherchips also das was momentan alle aus dem Häuschen geraten lässt.

00:30:46: Da sieht man die Kursentwicklung wie es hoch ging von gefühlt, wenn du da natürlich gehebelt auf Kredit nach oben gesetzt hast das ist gut dann machst du richtig Gewinn.

00:31:01: nur sehen wir ab Juli.

00:31:04: Da gab es noch mal einen Rückschlag vom fünfunddreißig Prozent.

00:31:08: ja da langt eine dreifache Hebelung und dann wissen wir was passiert.

00:31:12: dann sind die Verluste größer als das Geld dass eigentlich hasch.

00:31:16: genau dasselbe Bild haben wir auch Beim nächsten Chart, das ist Adobe.

00:31:21: Das ist so eine Software-Aktie.

00:31:24: da genau das andere Bild.

00:31:26: die haben massiv am Wert verloren eben wegen der KI Konkurrenz im Juli im Markt aber in Umdenken.

00:31:33: plötzlich waren Software Aktien wieder gefragt.

00:31:36: Die steigt um etwa dreißig Prozent also genau das Gegenteil von dem was er drauf gesetzt hat.

00:31:45: und ja es kann der Morgengall Hallo sofort mehr Sicherheiten bringen, woher nehmen.

00:31:52: Also Notabwicklung und Notverkauf das meiste Geld ist weg.

00:32:00: mit einem ganz kleinen Betrag macht er jetzt weiter.

00:32:04: und was macht der genau wieder dasselbe?

00:32:07: Er setzt auf steigende KI Aktien und fallende Software Aktien.

00:32:13: wir schauen zu und gucken ob es diesmal besser läuft Und könnten annehmen, dass die Musik immer noch im KI-Bereich spielt oder?

00:32:21: Ja das ist in der Tat so.

00:32:23: Die Leute sind dann auch wie vorher begeistert.

00:32:25: Die Medien... Das ist einfach das Thema.

00:32:27: und wenn wir jetzt mal gucken in diesem Chart Es wird halt auch investiert auf Teufelcom raus Also die weiße Linie.

00:32:35: KI Investitionen sind unterdessen höher als die Investition für Transport also Straßeschiene etc.

00:32:48: muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

00:32:51: und natürlich auch hier wieder wie wird das finanziert?

00:32:55: eine gigantische Schuldenaufnahme.

00:33:00: Ob die Rechnung dann am Schluss aufgeht, das werden wir sehen.

00:33:04: also beispielsweise wenn wir jetzt gucken allein seit Jahresbeginn haben Unternehmen Schulden über Anleihen in den USA aufgenommen und dazu zusätzlich noch vierhundert Milliarden Dollar gegen Wert in Europa.

00:33:28: Das sind jetzt nur die länger als drei jahrende laufenden Unternehmen eingerechnet, keine Finanzunternehmen also Bankern oder eben diese Private Debt-Kreditfonds wo was letztes mal gesagt hat sich übrigens schon wieder einen bei Null ausgebucht.

00:33:50: Da dürfte noch mehr kommen.

00:33:53: Was jetzt hier interessant ist, die sind zwar vom Rating her mit A bewertet haben aber höhere Zinssätze sprich Risikoaufschläge als schlechter bewertete B Anleihen also mit einer schlechteren Bonität.

00:34:06: Also da kann sich dann jeder seine eigenen Gedanken machen warum das so ist.

00:34:12: Geben wir zu den Hyper Scalern also da die großen am Markt.

00:34:17: Das haben wir auch im letzten Interview angetönt.

00:34:20: Da sind wir aktuell bei einer Schuldenaufnahme per Ende, nicht per Mitte August von zweihundertzwanzig Milliarden Dollar.

00:34:27: Das sind nur die Hyperscaler.

00:34:31: Also jetzt schon neunundsebzig Prozent mehr als im gesamten letzten Jahr und alles geht eben in diese Speicherchips da vom Send-Disk und Rechenzentren um was wir alles gesehen haben.

00:34:45: Und da ziehst du natürlich massiv Geld am Markt ab, was dann halt wieder nicht in die US-Staatsanleihen fließt.

00:34:53: Die haben da ein höher verzinztes und vielleicht besseres Angebot.

00:34:57: also so soll ich eine US Staatsanleihe kaufen, dreißig Jahre zu fünf, drei, fünf Prozent wenn ich hier eine zu sechs Prozent habe kann.

00:35:06: Also das sehen wir dann dass halt die Nachfrage in ne andere Richtung geht.

00:35:13: ja und das ist das Problem das die USA hat oder auch andere Länder.

00:35:19: Und jetzt eine Frage, die wir natürlich immer wieder gestellt bekommen von unseren Zuschauern – macht es denn überhaupt noch Sinn in den KI-Boom zu investieren?

00:35:27: Das ist eine gute Frage!

00:35:32: Ja, das ist ja die One Million Dollar Frage.

00:35:36: Gucken wir uns mal den Chart vom Micron an also der macht wie Sandisk wo wir vorher angeschaut haben da diese Speicherelemente für Computer die ja im KI gebraucht werden oder unter anderem auch beim Handy.

00:35:51: Die sind ja im Preis nach oben geschossen, deshalb gehen ja auch die Händepreise so stark hoch – zwanzig, fünfundzwanzig Prozent allein wegen diesen Speicherchips weil da die Preise so angestiegen sind.

00:36:03: Da habe ich den Chart in Aktie mitgebracht drei Jahre, da sind wir aktuell auf drei Jahre bei plus tausend zweihundertvierzig Prozent.

00:36:12: also natürlich super!

00:36:15: Wir waren schon deutlich höher.

00:36:18: Also kann es auch mal runtergehen, wir sehen sie am Chart.

00:36:22: Und wenn wir jetzt bei dieser Micron-Technologie-Aktie was die eben haben, die Operating Earnings also das Geld dass die verdienen, das kommt ne?

00:36:33: Das sehen wir im nächsten Chart.

00:36:37: Die haben allein vor ein paar Wochen gemeldet, allein im dritten Quartal war das auf ihre Bilanz gerechnet haben die über dreißig Milliarden Dollar verdient.

00:36:51: Also die verdienen Geld, also von dem her könnte man sagen ja dann ist er gerechtfertigt dass der Aktienkurs so hochschossen ist wenn du siehst wie da die Gewinne hoch schießen, also die verdienden Geld im Gegensatz zu den Anbietern von künstlicher Intelligenz die ihr nach wie vor drauf zahlen.

00:37:12: Dann ein anderer Punkt ist auch warum es weitergehen könnte mit diesem KI-Boom diese außer bilanziellen Verpflichtungen dieser Hyperscaler.

00:37:22: Das sieht man schön im nächsten Chart, in blau sehen wir die außerbilanzielle Verpflichtung und in grau sehen was investieren sie denn?

00:37:37: Was haben die für Investitionsausgaben?

00:37:39: und da sieht man einen riesen blauen Überhang auf der rechten Seite.

00:37:43: Also die wollen da noch richtig Geld reinbuttern, was eigentlich für die These spricht dass dieser Trend so weiter geht.

00:37:51: Wenn wir jetzt diese außer bilanziellen Verpflichtungen nehmen also sie sind allein im zweiten Quartal um fünfzig Prozent angestiegen in einem Quartalen von eins Komma acht Billionen US Dollar auf drei Komma Eins Millionen US Dollar.

00:38:11: hier muss man aber wissen ein großer Teil ist Hier natürlich diese Kreislaufgeschäfte, wo wir das letzte Mal angeguckt haben.

00:38:20: Also da fließt eigentlich kein Geld sondern die schanzen sich gegenseitig Aufträge.

00:38:26: oder wir wollen dann irgendwann mit euch das machen und das wird dann schon finanziell verbucht.

00:38:33: aber da wollen wir jetzt nicht zu nahe darauf eingehen.

00:38:37: Und die entscheidende Frage ist geht es so weiter?

00:38:40: meiner Meinung nach nicht?

00:38:44: Folgende Gründe Punkt Nummer eins Aktuell stehen ja die meisten von diesen KI Rechenzentren in Texas, weil sie halt günstigen Strom haben.

00:38:57: Die haben jetzt einen vorläufigen Baustopp verhängt und ein Genehmigungsmoratorium Weil halt einfach normalen Texaner sagen, also erhöhen wir mal.

00:39:13: Wir haben kein Wasser mehr weil ihr für eure Kühlung unser ganzes Wasser braucht und versaut und gleichzeitig schießen uns trotzdem die Strompreise durch die Decke.

00:39:24: Und dann nehmt er unseren Schluss wahrscheinlich noch die Chops weg.

00:39:29: Das wollen wir eigentlich nicht.

00:39:31: das ist auch der Punkt wo jetzt die Demokraten so kurz vor der Zwischenwahl in eins zwei Monaten hätte ich gesagt sich auch da anschließen und sagen, nein

00:39:43: K.I.,

00:39:44: müssen wir zurückbinden.

00:39:47: Und seventy-fünf Prozent der Amerikaner lehnen also den Bau von KI-Zentern in ihrer Umgebung ab.

00:39:54: Die anderen sollen aber ich hier nicht.

00:39:55: Also ich will weiterhin günstigen Strom so das übliche.

00:40:01: Ja, ein wichtiger Punkt ist man sieht es im nächsten Chart.

00:40:04: Da geht es jetzt darum US-Unternehmen was für KI Modelle benutzen.

00:40:10: die und da sehen wir mehr als fünfzig Prozent sind chinesische KI Modellen.

00:40:20: Die sind einfach viel günstiger.

00:40:24: Die stellen das weil ihr das ein bisschen anders machen viel günster hin mit annäherndem selben Resultat.

00:40:34: Unterm Strich entscheidet dann halt der Preis.

00:40:35: Wir sehen es auch im nächsten Chart, der sogenannte Token-Preis.

00:40:39: also Früher haben ja da ChatGPT, Tropik und Videoheißen, hast einfach eine Monatsgebühr, zwanzig Euro Und dann hast du das benutzen gekommen.

00:40:48: und da haben die gemerkt Ja, die meisten, die benutzen es dann aber richtig und die anderen gar nicht.

00:40:54: Also dass ist ein Raufleggeschäft, also hat man gesagt für eine bestimmte Rechenleistung kriegen wir einen Token.

00:41:01: nur wir sehen Der Wert dieses Topens geht deutlich runter.

00:41:10: Ja, das macht es dann schwierig.

00:41:11: und wenn wir jetzt Open AI angucken im ersten Quartal... ...Sechsenszwanzigmal schlanke, drei Komma sieben Milliarden US-Dollar verbrannt, verpufft weg für nix!

00:41:25: Trotz fünf Komma Sieben Milliarden Einnahmen.

00:41:29: also da kam schon auch richtig Geld rein.

00:41:31: aber ja wenn du Rechenleistung im Wert von einem Dollar für dreißig Sens verkaufst dann unter dem Strich wird es dann schwierig da einen Gewinner auszuziehen.

00:41:41: Und die wollen ja an die Börse gehen, man will da unbedingt eine Marktkapitalisierung von einem bis zwei Billionen Dollar erreichen.

00:41:54: und was sich der Anleger eben bewusst sein muss um all diese Investitionen in KI zu refinanzieren müssen die Umsätze zehn Millionen US-Dollar im Jahr betragen.

00:42:09: Wenn wir jetzt vergleichen, der weltweite Softwaremarkt hat einen jährlichen Umsatz von µB Dollar und die globalen Ausgaben für Lebensmittel, Restaurants inklusive Global.

00:42:28: Also Essen was wir essen das müssen wir ja sonst sehen wir bald alt aus.

00:42:32: Das sind zehn Billionen Dollar.

00:42:34: also Ja jetzt kann sich jeder selber fragen Passt das oder passt es nicht?

00:42:39: Meine Meinung nach vorsichtig.

00:42:43: Wenn wir jetzt die US-Techunternehmen angucken, dann haben sie an der letzten Zeit eigentlich gute Zahlen geliefert, oder?

00:42:48: Richtig und auch da wollen wir einen genaueren Blick drauf werfen.

00:42:53: nehmen wir Alphabet Google YouTube usw.

00:42:58: ist da drin auch da habe ich den Chart mitgebracht lief gut auch hier wieder über drei Jahre plus hundertreißig Prozent kann man sagen gegen Micro und Send-Disk, ein bisschen weniger.

00:43:14: Aber das würde jeder nehmen glaube ich, keine Frage!

00:43:19: Die haben gemeldet im Quartal einen Reingewin von Hundert zwölf Milliarden Dollar.

00:43:28: Da muss natürlich schon sagen... Das ist natürlich eine Hausnummer aber trotzdem nehmen die nach Schulden am Markt auf um ihre KI-Zentren zu finanzieren.

00:43:37: also es reicht immer noch nicht.

00:43:40: Warum reichen dann diese Hundertzwölf Komma sieben Milliarden nicht?

00:43:45: Davon sind Achtundneunzig Milliarden Buchgewinne auf Beteiligungen an anderen Unternehmen.

00:43:55: Eben ein Tropik, ein Video Send ist eben... Diese Industrie ernährt sich selber und man beteiligt sich gegenseitig.

00:44:08: Und solange alles hochgeht, gehen dann alle irgendwie hoch weil man ist ja gegenseitung auch zum Teil beteiligen.

00:44:16: Also nochmals von hundert zwölf Komma sieben Milliarden sind acht neunzig Beteiligungen die gestiegen sind und das ist natürlich kein Geld wo du dann für Investitionen nehmen kannst.

00:44:28: Das sind ja nur Buchgewinne.

00:44:32: Und wenn wir uns jetzt den Gesamtmarkt anschauen, den S&P-Fünfhundert da sind es knapp vierzig Prozent vom gesamten Gewinnwachstum die aus Aufwertungen und Beteiligungen stammen.

00:44:51: Ja also so viel zu den guten Zahlen!

00:44:53: Sind denn die US Tech Unternehmen aus Deiner Sicht doch der Kauf wert oder sind sie viel zu hoch bewertet?

00:45:01: Ja, die können im Kauf wert zwar auch wenn sie viel zu hoch bewertet sind.

00:45:04: Das ist das Problem und du weißt ja im Vorheim nicht wann.

00:45:07: man geht es mal in die andere Richtung.

00:45:09: also wir mir jetzt gucken Im nächsten chart Schiller PI Ratio also da sind wir knapp unterm Hoch von damals.

00:45:18: von der Internetblase Also schon eher auf der teuren Seite oder im nächsten Chart sehen wir Die Bewertung der einzelnen Unternehmen anhand der Umsätze, also wenn wir jetzt gucken, hellblau die USA.

00:45:38: Was sind das etwa?

00:45:38: Drei Komma sieben Mal den Umsatz!

00:45:41: Also nicht Gewinn sondern nur der Umsatz.

00:45:46: Sind die Aktien bewertet in Schwarz sehen wir den globalen Markt auch über drei.

00:45:52: und Wenn wir gucken zur Internetblase dort kann Babel da waren bei zwei und die Amerikaner leicht rüber.

00:46:00: Also auch hier eher auf der teureren Seite, oder gucken wir uns noch den Beifertindikator an.

00:46:07: Den haben wir ja schon ein paar mal angeguckt hier.

00:46:10: das ist immer jetzt bei zweihundertfünfzig Prozent.

00:46:12: also die Bewertung der gesamten Akzene USA entspricht zweihundertfünftig Prozent vom US-amerikanischen BIP.

00:46:20: Das ist im Chart.

00:46:21: hier sehen wir es an der blauen Linie.

00:46:24: also da sind wir all time high.

00:46:30: kann das so weitergehen?

00:46:31: natürlich kannst du weiter gehen in Gold-Oca Orange, was so eine Farbe ist, sehen wir den Hausmarkt.

00:46:41: Da ist zumindest mal die Aufwärtsbewegung gestoppt.

00:46:46: aber auch da sehen wir eher an der oberen Seite und das ist genau das Problem.

00:46:50: Wir sind eigentlich schon überall ziemlich teuer bewertet.

00:46:55: und wenn wir jetzt gucken die US Immobilien dann hat auch wieder der Ciali Bilello einen sehr schönen Chart.

00:47:07: Wohnraum ist in den USA für den Durchschnittsbürger fast unerschwinglich.

00:47:11: Wohnungsknappheit, ja... Du kannst dich gar nicht mehr leisten neu zu bauen!

00:47:17: Dann hast du jetzt eben durch diese Zinsanstiegehöre Hypothekar-Schuldzinsen und da sehen wir ganz klar im August XVI hat der Durchschnitt und hier der Median der Hypothek eighthundertfünfzig Dollar im Monat gekostet und im August XXVI sind wir bei zwei tausend, zweihundert, siebenunddreißig Dollar.

00:47:45: Und wenn wir jetzt uns überlegen das Duschnitz einkommen des Amerikaners ja was das fünfundfünfzigtausend Dollar sein?

00:47:51: und jetzt rechnen sich diese Zwei Tausend Zweihundert mal zwölf.

00:47:55: Das wird halt schon ein bisschen eng und da sehen wir genaues Problem.

00:47:59: also schauen wir es nochmal an.

00:48:01: vor zehn Jahren Hypotheken sind drei Komma vier Prozent Medianpreis für ein Haus, zweihundertvierzigtausend Dollar.

00:48:09: Heute sind wir bei Hypotheken Zinsen von sechs Komma acht Prozent und der Medienpreis ist bei knapp vierhundertdreißigtaussend Dollar.

00:48:17: die Verkäufe von Immobilien in den USA sind auf dem absolut tiefsten Niveau.

00:48:24: also man könnte da schon fast von der Depression sprechen.

00:48:27: Man sieht auch diesen Plattformen die Immobilie anbieten die Preise werden sukzessive gesenkt und wenn nach zwanzig Prozent Preisnachlass niemand kommt, dann nimmt man es dann lieber vom Markt.

00:48:39: Weil dann weißt du also das bring ich nicht mehr weg und wenn ich's drunter verkaufe, dann krieg' ich weniger als ich noch ein Hypothek offen habe.

00:48:48: Also Thema durch mit Verkauf.

00:48:51: da muss ich drin bleiben und somit ist der Markt da ziemlich depressiv.

00:48:58: Ja, bleiben wir mal bei der Situation des US-Durchschnittsbürgers.

00:49:01: In den letzten Interviews hast du ja schon immer über die Situation gesprochen und dass man könnte sagen dem US Durchschnittspürger das Geld langsam ausgeht?

00:49:09: Wie sind denn die Tendenzen?

00:49:12: Es läuft eigentlich genauso weit.

00:49:14: Du hast eine hartnäckige Inflation gestiegene Lebenshaltungskosten, schlagnierende Realeinkommen und somit schwindet die Kaufkraft.

00:49:22: Wir sehen es hier im Chart Rade von den Kreditkarten, also die Ausfall ausgefallenen Kredit-Kartenzahl um über neunzig Tage bei dreizehn Komma eins Prozent.

00:49:36: Also das geht langsam immer höher.

00:49:39: da haben wir also den Wert erreicht wie damals in der großen Finanzkrise.

00:49:45: nur dass wir dieses mal keine Krise haben oder noch nicht.

00:49:49: Damals war man mitten in der Krise und da konntest du sagen ja logisch haben die Leute kein Geld wenn ihr da im Immobilienmarkt um die Ohren fliegt Und das bei, dass ist die schwarze Linie eigentlich nur leicht ansteigenden arbeitslosen Zahlen.

00:50:04: Also

00:50:05: d.h.,

00:50:05: die Leute sind in Arbeit haben einen Lohn den sie kriegen und trotzdem reicht es nicht um das Leben zu bestreiten.

00:50:17: Der nächste Chart Gewerbeimmobilien hört man gar nichts mehr.

00:50:21: Ist aber wie wir sehen immer noch ein Thema.

00:50:23: da sind die Ausfallsraten unterdessen höher als bei der großen Immobilienkrise.

00:50:29: dann, in dem Jahr zwei Tausend, sieben und zweitausend acht.

00:50:32: Müsste einem zu denken geben wir sehen massive Leerstände bei Bürogebäuden.

00:50:38: dann eben haben wir besprochen stark gestiegene Zinsen.

00:50:42: das drückt die Bewertung dieser Gewerbeimmobilen runter.

00:50:47: was wiederum?

00:50:48: hier nennt man es nicht Morgan Call aber da sagten die Bank irgendwann ja.

00:50:52: also da haben wir einen gewissen Missstand müssen wir korrigieren.

00:50:57: Also auch hier sieht nicht ganz so gut aus.

00:51:00: Irgendwann muss da eine Preisbereinigung kommen?

00:51:04: Nicht gut!

00:51:05: Gut, gehen wir mal weg von den USA und wenn ich dich schon nie habe dann hast du uns bestimmt auch interessante Charts und Infos zu Europa mitgebracht.

00:51:15: Europa dasselbe ne?

00:51:17: Wir leiden unter hohen Energiepreisen.

00:51:20: Bürokratie die man immer abbauen will wird immer schlimmer.

00:51:23: also was du da wieder hörst aus Europa das ist Wahnsinn kann man nur sagen.

00:51:28: Dann hast du die Zelle in den USA und du aus China als Konkurrent.

00:51:32: Also es wird schwieriger, ne?

00:51:34: Dann hast Du eben diese Reformstaus-Schuldenberge, die Du hinterher trägst.

00:51:42: Entscheidend ist meiner Meinung nach wichtige Kernbranchen wie die Automobilhersteller... Das wird einfach schwierig!

00:51:51: Schauen wir uns an hier aus der Bildzeitung vor zwei drei Wochen in den ersten sechs Monaten schon dreihundreißig große Firmen pleiten.

00:52:03: Der Herr Merz würde sagen, das sind ja nur dreiunddreißig.

00:52:05: Das geht ja noch!

00:52:07: Nur das Problem ist wenn so große Firmen pleiten gehen die ziehen da meistens hintenrum noch eine gewisse Anzahl kleinerer Zulieferer und Reinigungsunternehmen sogar der Bäcker um die Ecke.

00:52:19: die ziehen das mit.

00:52:20: Wer war am schwersten betroffen?

00:52:22: Automobilbranche mit sieben grossen Insolvenzen vor Maschinenbau Mit fünf Grossinsolvencen sind eigentlich genau die Siegmente, die Deutschland über Jahrzehnte stark gemacht hat.

00:52:34: Die Problematik kennen wir hohe Lohnkosten, hohe Energiekosten Bürokratie also ist eben das was wir vorher angesprochen haben und man will einfach so weitermachen.

00:52:47: ja schauen mal wie es weitergeht!

00:52:50: Die Auswirkungen sehen wir.

00:52:51: jetzt haben wir auch schon angekündigt dass das was eigentlich so kommen wird wird VW will fünftig tausend Stellen abbauen vielleicht werden es auch hunderttausend weiß man sich noch nicht so sicher vier Werke schließen in deutschland Hat man nicht kommen sehen.

00:53:09: also man hat's kommen sehen.

00:53:10: aber In der politik nicht.

00:53:13: faue fliegt auch aus dem euros docks raus.

00:53:15: Also die fünfzig grössten aktien im euroraum wird durch nokia ersetzt.

00:53:25: Da haben andere auch so geguckt nokia das war ja Im handy bereichen großer bis er da einfach in der Versenkung verschwunden ist, weil Apple alles übernommen hat.

00:53:34: Jetzt sind die wieder da.

00:53:37: Erstaunlich!

00:53:39: Dann der nächste Zeitungsausschnitt Mercedes.

00:53:42: Also es nicht nur ein Faue-Problem sondern auch Mercedes.

00:53:45: und die sagen ganz klar Wenn der Betriebsrat Lohnkürzungen nicht mitträgt dann gehen wir ins Ausland.

00:53:53: In dem Fall ist Ungang geplant.

00:53:55: wenn ich das richtigen Kopf habe So schaut's nun mal aus Die hohen Standortkosten in Deutschland, Konkurrenz aus China.

00:54:12: Was macht die deutsche Bundesregierung?

00:54:14: Sie fördert Elektroautos.

00:54:16: aber nicht Deutsche wie man eigentlich annehmen müsste um die eigene Industrie zu stützen sondern die fördern gerade alles.

00:54:23: also die Förder sogar die Konkurrence aus China.

00:54:26: Also da muss man sich dann wirklich fragen ob das der Steuerzahler verdient hat da japanische E-Autos zu subventionieren, aber es ist visist.

00:54:36: Wenn wir gerade bei China sind da haben wir den Warenhandel Deutschland und China.

00:54:43: jetzt blau sehen wir die Ausfuhren von Deutschland nach China geht runter Einfuhre aus China steigen.

00:54:58: Ja das ist natürlich gut für China schlecht für Deutschland schlecht für gesamte europa.

00:55:04: Ja, die fahren da ein bisschen eine andere Politik.

00:55:06: Die machen zwar auch erneuerbare Energien aber die machen eben auch das andere und dementsprechend können sie günstiger produzieren.

00:55:14: also es hat doch andere Gründe nicht nur die Energie.

00:55:18: Also wir sehen obwohl der bilaterale Handel zwischen Deutschland und China wächst geht's für Deutschland wie eben leider auch in anderen Segmenten in die falsche Richtung und dass ist halt dann eben problematisch.

00:55:31: Kleinen wir doch gleich mal bei China.

00:55:33: Da hast du uns sicherlich auch Informationen mitgebracht?

00:55:36: Wir hören ja relativ wenig in letzter Zeit, oder?

00:55:38: Ja von China hört man wirklich wenig.

00:55:41: die halten sich da auch bei diesen weltweiten Scharmützel eher zurück und gucken sich das alles ein bisschen aus dem Hintergrund an.

00:55:48: eigentlich eine intelligente Strategie.

00:55:51: Tatsache ist der Inlandkonsum sehr tief.

00:55:58: Auch diese massiven Stimuluspakete, die wir zuletzt besprochen haben.

00:56:02: Die haben kurzfristig Wirkung gezeigt aber sind dann relativ schnell verpufft.

00:56:08: So ist es nun halb mal mit Stimuluspaketen.

00:56:10: da ziehst du einfach zukünftige Investitionen ein bisschen vor Aber Du kaufst ja nicht zwei Kühlschränke wenn nur einen brauchst nur weil jetzt da gerade ein Angebot ist.

00:56:20: also das macht schlicht und einfach keinen Sinn.

00:56:23: Und man versucht eben diese inländische Schwäche mit Exporten ins Ausland zu kurschieren, weil die chinesische Führung sagt ja Liebe Leute ihr seid ruhig lasst uns machen und wir garantieren euch Ihr werdet zunehmendem Wohlstand haben.

00:56:38: Also müssen sie liefern sonst hast du irgendwann auch Unruhe in der Bevölkerung.

00:56:44: So da hat man einen großen Charakter das alles umfasst.

00:56:48: also wir sehen Warnhandel China in den letzten zwölf Monaten bis Juli, sechsundzwanzig.

00:56:54: Neuer Rekord bei sieben Komma zwei Billion Dollar.

00:56:58: Exporte vier Komma Zwei Billionen Dollar plus fünfundzwantig Prozent.

00:57:02: auch Rekort Importe drei Billionen dollar.

00:57:07: Auch neue Rekorde plus achtundzwundzig Prozent.

00:57:14: Wo fließt dann Chinas Überschuss hin?

00:57:19: Nach Europa in die EU Sankt zwar von vierzig auf neunundreißig Prozent, aber könnte man sagen ist fläd also etwa gleich.

00:57:30: Aber USA von sechzig Prozent auf sechzehn runter.

00:57:35: Das ist ja der Handelskrieg vom Präsident Trump.

00:57:40: ob das jetzt richtig ist oder falsch?

00:57:41: Das wird die Zukunft zeigen, aber zumindest werden die nicht ganz so von chinesischer Ware überschwemmt wie wir hier in Europa.

00:57:51: und Das Entscheidende ist eigentlich, wenn wir jetzt bei diesem großen Chart das Bild unten rechts angucken mit diesen von Orange bis Dunkelrot Färbung.

00:58:02: Da sieht man schon China dominiert Asien, Afrika Südamerika.

00:58:09: Zum einen importiert man aus diesen Ländern massiv Rohstoffe für die eigene Wirtschaft und für die Produktion Und liefert dann auch dahin.

00:58:18: Also da läuft man den Europäern und Amerikaner Den Rang ab und eine Umkehr ist soweit nicht erkennbar, also gucken wir mal wie es weitergeht.

00:58:31: Aber eben im Inland da kann man schon von einer Deflation sprechen.

00:58:35: das sieht man auch im nächsten Chart.

00:58:38: Das sind jetzt die Zinsen der People's Bank of China d.h.

00:58:44: die Leitzinsen von China.

00:58:46: Wir haben ja gesagt Europa Die EU also die ECB und USA haben erst gerade erhöht Japan wahrscheinlich morgen die gehen runter Ja, die wollen die Konsum zurückhalten.

00:59:02: Also auch hier man will mit zusätzlichen Krediten die Wirtschaft ein bisschen beleben aber hier nach wie vor diese Chinesen verliert nach wie vorher Geld mit seinen Immobilien.

00:59:15: Die haben so eine Überproduktion gehabt Leerstehende Städte also und das wird halt auch noch länger.

00:59:24: wird dass denen auf der Tasche liegen.

00:59:28: Dem ist wohl so Ja.

00:59:31: Und dann schauen wir für den Abschluss noch in die Zukunft.

00:59:35: meine Lieblingsfrage, was ist denn interessant für Anlegerinnen und Anlegers?

00:59:39: Wo sollten Sie im Blick darauf werfen?

00:59:42: Also meiner Meinung nach – und das ergibt sich ja auch jetzt aus dem, was wir hier besprochen haben – gehören Rohstoffe nach wie vor als Schutz ins Depot!

00:59:58: Ich bin also nach wie vorher dabei.

01:00:00: Bei den letzten Empfehlungen Edelmetall-Egold, Silber, Edelmethalproduzenten und Öl- und Gasproduzent aus dem USA würde ich alles nach wie vor weiterhin im Depot lassen.

01:00:13: Rohstoffe gegenüber Aktien nach wie vorher günstig.

01:00:19: eben und das ist ja auch die Währung verliert.

01:00:23: der Ölpreis steigt also du zahlisch gefühlten vierfachen Preis vor fünf Jahren.

01:00:27: aber Du brauchst ja nach wie vor diese Rohstoffe.

01:00:31: und bei KI, da kannst du vielleicht mal sagen was ich dieses Monat lasse.

01:00:37: Ich kann hier mal weg oder Netflix.

01:00:39: Vielleicht stelle ich das ab.

01:00:41: wenn man das Geld ausgibt aber dein Brot nebenan dein Benzin zur Arbeit zu fahren, das brauchst du nach wie Vor.

01:00:48: Dann der Minensektor ist eigentlich nach wie vor günstig gewertet und hat eine tiefer Verschuldung als da diese Hyperscaler, Amazon etc.

01:00:57: Die kaufen sogar eigene Aktien zurück nicht alle also da gibt es auch gegenteilige Fälle.

01:01:01: aber in der Regel sieht man da schon eine Tendenz Und eben nach wie fort durch diese Elektrifizierung.

01:01:07: KI das braucht richtig Rohstoffe.

01:01:11: was haben wir hier für die Netzinfrastruktur?

01:01:15: Kupfer Aluminium Für die Stromerzeugung, Kupfer silberzymgeseltene Erden für die Speicherkapazitäten Lithium.

01:01:23: Also das ist halt schon der Weg, den wir gehen wollen.

01:01:28: und jetzt ein interessanter Chart.

01:01:30: Wir sehen hier im Vergleich zum amerikanischen Aktienmarkt die Metalle Und man sieht einen langen Abwärtstrennen.

01:01:42: also Die Metalle haben lange unterperformed also schlechter performt als die Aktien und da sehen wir jetzt das immer nach oben ausgebrochen.

01:01:53: Und so ein massives Signal signalisiert eigentlich nicht eine längerfristige Trendumkehr, also da dürfen wir gespannt sein.

01:02:02: heißt es aber nicht dass das alles immer nur hoch geht?

01:02:05: Das könnte auch heißen, dass halt die Aktie stärker fallen als hier die Basismetalproduzenten weltweit.

01:02:16: Schau uns mal an Rohstoffbedarf für ein Windrad.

01:02:21: Da macht man sich gar keine Gedanken, deshalb habe ich es hier kurz notiert.

01:02:24: Also ein Windrat braucht zweihundertsechzig Tonnen Stahl, vierkommasieben Tonnen Kupfer, tausendzweihundert Tonnen Beton drei Tonnen Aluminium und zwei tonnen seltene Erden.

01:02:45: Ein Windrad.

01:02:48: Jetzt rechnen wir mal das hier allein auf alle Windräder in Deutschland was du da für massiven Rohstoffbedarf hast.

01:02:57: Das kann man sich gar kein Bild davon machen, das ist umfassbar.

01:03:01: und eben von dem her denke ich Angebotsnachfrage und da wo wir hingehen nach wie vor eine gute Geschichte.

01:03:10: und hier v.a.

01:03:11: Kupfer.

01:03:14: Im Kupfer-Nickelbereich haben wir jahrelang Unterinvestitionen gesehen, also es wurden keine nahe Rohstoff für neuen Rohstoffvorkommen gefunden und auch nicht gesucht weil das hat sich nicht gelohnt.

01:03:25: Weil der Preis ist tiefer als auch gesagt kam.

01:03:28: Lass uns was und ändiert sich nicht!

01:03:31: Wir haben also veralte Terminen mit sinkendem Erz gehalten.

01:03:35: Haben wir glaube ich schon mal besprochen hier würde man so behaupten aber wir haben eher eine steigende Nachfrage bei sinkenden Laderbestände, spricht also für Kupfer.

01:03:49: Dann eben mit diesen Elektrifizierungen und Rechenzentren

01:03:54: etc.,

01:03:56: da brauchst du mehr Material davon.

01:04:00: Also Analysen ergeben dass das bis zu zweizig-fünfzig eigentlich die Produktion von Kupfern sich verdoppeln muss um das Angebot deckend zu können.

01:04:11: und hohe Nachfrage wenig Angebot Da sieht man im Kupferchart, da sind wir nach einer langen Seitwärtsbewegung jetzt nach oben ausgebrochen.

01:04:25: Also achtzehn Jahre lang gibt es seitwärzt.

01:04:26: beim letzten Ausbruch nach oben waren das im Kufferpreis plus fünfhundertfünfzig Prozent in fünf Jahren heißt nicht dass er sauber der fünfhundertfünfzig Prozent.

01:04:35: aber da könnte schon noch was kommen.

01:04:38: von dem her sind wir bei Kupfern sehr optimistisch.

01:04:43: also wenn ich jetzt die Wahl habe zwischen, ja will ich jetzt irgendeinen so ein KI-Unternehmen oder eine Kupfermine investieren?

01:04:53: Also ich würde jetzt die Kupfermine nehmen.

01:04:56: Aber wie gesagt es muss uns ganz klar sein wenn natürlich jetzt eine Kollektur an den Märkten kommt dann wird auch Kupfe das wird nach unten rauschen.

01:05:04: also ich würde hier nicht super geschichte ich setze mal alles da drauf also bitte nicht sondern Man macht sich Gedanken hat, eine Idee wie viel man investieren will und dann macht man vielleicht mal ein Drittel oder die Hälfte.

01:05:16: Wenn es weiter steigt ist gut, dann ist man schon mit dabei.

01:05:19: aber wenn's korrigiert habe ich noch was in der Hinterhand da kann ich dann günstig nachkaufen.

01:05:23: weil ja wir haben uns besprochen Kai!

01:05:29: Es ist schonmal zu rechnen dass da auch mal ein bisschen Gegenwind kommt.

01:05:32: um.

01:05:32: von dem her würde jetzt da nicht mich zu sehr auf die Äste rauslassen.

01:05:37: Ja lieber Marco, vielen Dank für deine Prognosen.

01:05:39: Für den detaillierten Bericht über die Situation an den Kapitalmärkten und liebe Zuschauer auch für auch Ihnen herzlichen Dank dass Sie dabei waren um wenn sie weitere detaillerte Informationen und alle Charts aus dem Video sehen möchten und lesen möchten dann schauen Sie vorbei bei bxplus.ch.

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