ETF-Sparplan boom in der Schweiz - Worauf sollten Anleger achten?
ETF-Sparpläne gewinnen in der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Im Gespräch wird erörtert, wie sich die Nachfrage entwickelt, wer Sparpläne nutzt und nach welchen Kriterien ETFs ausgewählt werden.
Neben der Sichtweise eines digitalen Anbieters werden auch die Perspektive eines ETF-Emittenten sowie die Entwicklung des Schweizer ETF-Markts beleuchtet.
ETF-Sparpläne: Wachstum und Anlegerstruktur
Die im Gespräch genannten Zahlen zeigen eine wachsende Nutzung von ETF-Sparplänen. Bei neon sind Sparplan-Nutzer im Durchschnitt etwas jünger als die gesamte Kundenbasis. Auch bei den investierten Beträgen zeigt sich eine grosse Bandbreite - von kleineren regelmäßigen Beträgen bis hin zu deutlich höheren Sparraten.
Welche ETFs werden bespart?
Ein Schwerpunkt liegt auf breit diversifizierten, globalen Aktien-ETFs. Im Gespräch werden unter anderem der MSCI All Country World und der FTSE All-World genannt. Daneben gibt es Anleger, die einen globalen ETF als Kern ihres Portfolios nutzen und diesen mit thematischen Strategien ergänzen. Genannt werden beispielsweise Memory Chips, Clean Energy sowie AI und Robotics.
Kosten sind mehr als die TER.
Bei der ETF-Auswahl sollte laut Gespräch nicht nur die Total Expense Ratio (TER) betrachtet werden. Weitere angesprochene Faktoren sind:
- ETF-Volumen
- Spreads
- Handelswährung
- mögliche FX-Kosten.
- Fondsdomizil.
Gerade bei regelmässigen Sparbeträgen können die Gesamtkosten und die konkrete Ausgestaltung des Sparplans von Bedeutung sein.
Wissen als Einstiegshürde
Ein wiederkehrendes Thema ist die Bildung. Viele potenzielle Anleger wissen noch nicht genau, wie ETFs funktionieren, welches Produkt zu ihrer Situation passt oder wie viel sie regelmäßig investieren möchten. Gleichzeitig kann die Angst vor Verlusten dazu führen, dass Anleger gar nicht erst beginnen oder bei Marktschwankungen verunsichert reagieren.
Wie entwickelt sich der ETF-Markt weiter?
Zum Abschluss geht es um die Zukunft des ETF-Markts. Es werden aktive ETFs, die Grenzen von ETF-Strukturen bei weniger liquiden Anlageklassen sowie mögliche neue Produktformen diskutiert. Auch die Tokenisierung wird thematisiert. Im Gespräch wird die Frage aufgeworfen, ob tokenisierte Finanzprodukte künftig eine stärkere Rolle spielen und neue Möglichkeiten für Handel und Abwicklung schaffen könnten.
Weiterführende Links:
BX Swiss: https://www.bxswiss.com/ BX plus (Die Anlegerplattform der BX Swiss): https://bxplus.ch/ neon: https://www.neon-free.ch/ Amundi: https://www.amundi.ch/privatanleger/node
Hinweis: Die im Podcast besprochenen Inhalte dienen der Information und stellen keine Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar.
Kommentare
Neuer Kommentar